VERPACKUNG

Verpackungstipps für Palettenversand und Beiladungen

Die folgenden Tipps sollen die wichtigsten Grundlagen zum Thema „Richtiges Verpacken“ vermitteln. Sie stellen eine Mindestanforderung dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für eine der zu versenden Ware entsprechende Verpackung ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich.

Grundsätzlich möglich ist der Versand von Einweg- oder Europaletten in beliebiger Größe. Bis zur Größe 120 x 100 cm, einer maximalen Gesamthöhe von 220 cm und einem Maximalgewicht 1200 Kilogramm können Sie den Versand direkt über unseren Produkt-Shop buchen. Sollten Sie im Format davon abweichende Paletten versenden oder Ihre Waren als Beiladung versenden wollen, nehmen Sie bitte Rücksprache mit uns. Sie erreichen uns telefonisch täglich von 9 bis 22 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, unter 089 / 95 45 71 87 4. Hier finden Sie ebenfalls einen kompetenten Ansprechpartner, falls Sie trotz der folgenden Hinweise noch Fragen zum Thema Verpackung haben.

Info: Woher bekommt man Paletten und Verpackungsmaterialien? Europaletten in der Standardgröße 120 x 80 cm können Sie sich von PalettenVersandPlus günstig liefern lassen, ebenso TESA PackbandLuftpolsterfolie, Umzugskartons, und Stretchfolie zum Verpacken und Fixieren.

In Sachen Paletten

Bitte beachten Sie: Im Gegensatz zur Einwegpalette ist die Europalette eine Tauschpalette. Insofern muss bei deren Verwendung gewährleistet sein, dass beim Empfänger ein funktionsfähiges Exemplar vorhanden ist, das der ausliefernde Fahrer im Tausch mitnehmen kann. Anderenfalls empfiehlt sich die Verwendung von Einwegpaletten. Es versteht sich von selbst, dass die verwendeten Paletten keine gröberen Beschädigungen aufweisen dürfen.

Erforderliche Verpackungsmaterialien

Letztendlich hängt die Wahl der Verpackungsmaterialien entscheidend von der Art der zu versenden Ware ab. In der Regel finden in den meisten Fällen Kartonagen in der passenden Größe samt geeignetem Füllmaterial, reißfeste Klebebänder, Kantenschutz, Luftpolster- und Stretchfolien sowie unter Umständen Spann- und Zurrgurte dabei Verwendung. Grundsätzlich gilt: Beim Verpackungsmaterial spart man definitiv an der falschen Stelle.

Innenverpackung

Sämtliche beweglichen Teile müssen beispielsweise mit Hilfe von Füllmaterialien in Kartons oder Kisten so verpackt, werden, dass sich deren Bewegungsspielraum auf ein Minimum reduziert. Empfindlichere Gegenstände müssen darüber hinaus so gepolstert sein, dass sie keinen Schaden nehmen können. Besondere Sorgfalt ist bei runden Gegenständen geboten.
Bei den Füllmaterialien gibt es eine große Bandbreite an Arten und Materialien, die der jeweiligen Ware und deren Form und Gewicht angepasst sein sollten. Leichte Materialien haben grundsätzlich den Vorteil, dass sie das Gewicht der Verpackung – als Bestandteil des Gesamtgewichtes – nicht unnötig in die Höhe treiben. Dennoch gilt: Stabilität hat immer Vorrang!

Außenverpackung

In der Regel lassen sich flächige oder rechteckige Packstücke besser auf Paletten besser verstauen, weshalb in vielen Fällen auf Verpackungen in Kartons oder Kisten gesetzt wird. Wichtig ist dann, dass vor allem die Außenkanten zum jeweiligen Palettenrand mit entsprechendem Kantenschutz, den es in verschiedenen Längen gibt, versehen werden. Unerlässlich ist dies, falls später die Fixierung auf der Palette mittels Spanngurten oder Zurrband vorgesehen ist. Bei Packstücken mit empfindlicher Oberfläche kann es sinnvoll sein, diese mit Luftpolsterfolie einzuschlagen, die ihrerseits mit Klebeband zu fixieren ist. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich möglicherweise nicht alle Klebebänder im Bedarfsfall rückstandsfrei wieder entfernen lassen. Bewährt hat sich in vielen Fällen auch Stretchfolie, die besonders flexibel hinsichtlich der Form der Packstücke und darüber hinaus auch sehr robust ist. Bitte auch hier nicht vergessen: Verpackung bedeutet zwar zusätzliches Gewicht, doch Sicherheit geht vor.

Fixierung auf der Palette

Auch bei der Fixierung auf der Palette ist Stretchfolie in vielen Fällen eine gute Lösung, zudem diese einen guten Rundumschutz bietet. Bei besonders schweren Packstücken oder solchen, bei den Kipp- oder Rollgefahr besteht, empfiehlt es sich, zusätzlich auf Spanngurte oder entsprechende Zurrbänder zurückzugreifen. Im Einzelfall kann es auch sinnvoll sein, Packstücke mittels verschraubter Halterungen fest mit der Palette zu verbinden.